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Sonntag, 11.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kultur

Hohe Bewerbungszahlen für Medizinstudiengang der Universität Augsburg

Die Bewerbungsfristen im zentralen Vergabeverfahren für das Medizinstudium in Deutschland sind abgelaufen: Ein Fünftel der Studieninteressierten – 8.199 von insgesamt 41.791– hat sich für einen Studienplatz an der neu errichteten Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg beworben. Die ersten 84 Studierenden beginnen hier im Oktober ihr Studium im bayernweit ersten humanmedizinischen Modellstudiengang. Im Endausbau der Fakultät werden insgesamt 1.500 Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner an der Universität Augsburg studieren.

© Kleeblatt-Film

„935 Studieninteressierte der Humanmedizin haben die Universität Augsburg bei ihrer Standortwahl auf den ersten Platz gesetzt. Insgesamt gab es rund 8.000 Bewerberinnen und Bewerber für Augsburg. Damit sind wir aus dem Stand heraus ebenso attraktiv wie traditionsreiche Medizinstandorte“, freut sich die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel. Dieser Erfolg sei dem innovativen Konzept, das dem Modellstudiengang zugrunde liege, den sehr guten Startbedingungen und den interessanten Forschungsschwerpunkten zu verdanken. Dies alles sei für die Bewerberinnen und Bewerber augenscheinlich sehr attraktiv gewesen. „Wir wollen die Studierenden optimal auf ihre künftige Rolle als Ärztinnen und Ärzte vorbereiten und ihnen zugleich spannende Einblicke in die Forschung gewähren“, so Doering-Manteuffel weiter.

Die ersten Studierenden am Aufbau beteiligen

Die ersten Studierenden an der weiteren Ausgestaltung des bayernweit ersten Modellstudiengangs beteiligen möchte die Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Martina Kadmon: „Uns liegt sehr daran, gemeinsam mit unseren Studierenden unser Konzept nun bald mit Leben zu füllen und weiterzuentwickeln.“ Als Besonderheiten des Augsburger Studienangebots nennt Kadmon den frühen Einblick in die medizinische Praxis sowie die Verbindung von Grundlagendisziplinen wie der Anatomie und Biochemie mit klassischen klinischen Disziplinen wie der Inneren Medizin oder der Chirurgie. Der modulare Studienaufbau orientiert sich an Organen, Funktionen und Symptomen und beinhaltet auch Longitudinalkurse, die sich über das gesamte Studium ziehen. „Wir sind schon gespannt auf die Ankunft der ersten Studierenden im Herbst, dann geht es richtig los“, so die Gründungsdekanin.

Wissenschaftliches Denken und Handeln im Interesse der optimalen Therapie

Besonders am Herzen, betont Kadmon, liege ihr die wissenschaftliche Ausbildung der zukünftigen Ärztinnen und Ärzte: „Sie sollen in der Lage sein, selbst zu forschen, vor allem aber sollen sie über die Kompetenz verfügen, mit wissenschaftlichen Daten umzugehen, diese Daten richtig zu verstehen und zu deuten. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um im späteren Berufsleben die beste Therapie für die Patienten wählen zu können.“ Und hier finden auch die beiden Forschungsschwerpunkte der Fakultät – Medical Information Sciences und Environmental Health Sciences – Eingang in die Augsburger Medizin-Ausbildung. Ihr Anspruch ist es, die Studentinnen und Studenten bestmöglich mit den Chancen und Herausforderungen des medizinischen Fortschritts sowohl im Bereich der Digitalisierung als auch bei der Umsetzung neuer Therapieansätze vertraut zu machen.

Die Augsburger Universitätsmedizin …

… umfasst die Medizinische Fakultät der Universität Augsburg, das Universitätsklinikum Augsburg sowie – als Kooperationspartner – das Bezirkskrankenhaus Augsburg – Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Augsburg. Die Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät liegen in den Bereichen Medizinische Informatik sowie Umwelt und Gesundheit. Rund 100 Professorinnen und Professoren werden im Endausbau in der bio- und humanmedizinischen Forschung und Lehre tätig sein. Ab dem Wintersemester 2019/20 wird die Medizinische Fakultät einen humanmedizinischen Modellstudiengang anbieten, der vorklinische und klinische Inhalte integriert und besonderen Wert auf eine wissenschaftliche Ausbildung der künftigen 1.500 Studierenden legt.

Das Universitätsklinikum Augsburg (UKA), seit 2019 in der Trägerschaft des Freistaates Bayern, bietet unter anderem durch seine Einbindung in universitäre medizinische Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg der Bevölkerung der Stadt und der Region eine optimale medizinische Versorgung. Die tagesklinischen Betten mitgezählt, stehen am UKA 1.740 Betten zur Verfügung. 24 Kliniken, drei Institute und 19 Zentren garantieren in allen medizinischen Fachdisziplinen Diagnose und Therapie in allen medizinischen Fachdisziplinen auf höchstem Niveau. Jährlich werden über 250.000 ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten versorgt. Mit zirka 80.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr ist die Notaufnahme des UKA die zweitgrößte der Bundesrepublik. Jährlich erblicken am UKA mehr als 2.450 Kinder das Licht der Welt. Mit 560 Ausbildungsplätzen ist die an das UKA angeschlossene Akademie für Gesundheitsberufe einer der größten Ausbildungsträger der Region.

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Hörl-Ausstellung: Brecht nicht getroffen

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Markus Stockhausens „Quadrivium“ beim Jazzsommer: Ein Abend mit fast zu viel Schönheit

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Der tibetische Kulturraum im Spiegel seiner Kunst: Neue Ausstellung im Schaezlerpalais

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Gänsehaut trotz heißen Wetters: Das Christian Stock Trio mit James Carter beim Jazzsommer

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