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Freitag, 09.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kunst

Maxmuseum öffnet wieder

In der Vorweihnachtszeit sind neben den Ausstellungen „Kleine Welten“ und „Kostbarer als Gold“ auch in der Dauerausstellung interessante neue Objekte zu entdecken

Kleine Welten – Foto: KMA

Nach dem Abbau der Holl-Ausstellung öffnet das Maximilianmuseum am Donnerstag, 30. November, um 10 Uhr wieder seine Pforten. Mit der Wiederöffnung sind gleich zwei Sonderausstellungen im Haus zu sehen: „Kostbarer als Gold“, eine Studioausstellung im Felicitassaal mit Objekten Augsburger Gold- und Silberschmiedekunst aus der Sammlung Fritz Dennerlein und die beliebte Schau „Kleine Welten“ mit historischem Spielzeug. Auch Besuchende der Dauerausstellung können interessante neue Objekte entdecken.

Kostbarer als Gold. Sammlung Fritz Dennerlein

Die kleine Studioausstellung „Kostbarer als Gold“ zeigt vom 30. November bis Ende 2024 im Felicitas-Saal des Maximilianmuseums Werke edelster Augsburger Gold- und Silberschmiedekunst. Die kostbaren Objekte stammen aus der Sammlung des Augsburgers Fritz Dennerlein (1932–2018), einem begeisterten Kunstliebhaber und großen Bewunderer der Augsburger Gold- und Silberschmiedekunst. Als er starb, beschloss seine Witwe, zum Andenken an ihn aus seinem Nachlass das Maximilianmuseum beim Ankauf von Augsburger Goldschmiedearbeiten zu unterstützen. Ihr Wunsch ist es, bedeutende Kunstwerke an den Ort ihrer Entstehung zurückzuholen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Kostbarkeiten werden dem Maximilianmuseum als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt und sollen Augsburg nicht verlassen.

Kleine Welten. Spielzeug in alten Zeiten

Auch in diesem Jahr präsentiert das Maximilianmuseum zur Advents- und Weihnachtszeit vom 30. November bis 4. Februar 2024 die beliebte Auswahl an historischem Spielzeug und verwandelt seinen „Schauraum“ im 2. Stock in ein Kinderzimmer. Dort ist ausgestellt, was einst die Herzen von Mädchen und Buben höherschlagen ließ und auch Erwachsenen vergnüglichen Zeitvertreib bereitete. Klein und groß sind eingeladen, Brettspiele, Dampfmaschinen, Puppen, Plüschbären, Blech- und Zinnspielzeug zu bestaunen. Dabei wird die Gegenwart jedoch nicht ganz ausgeblendet.

Neuheiten in der Dauerausstellung zu entdecken

Auch in der Dauerausstellung, die ebenfalls ab 30. November wieder geöffnet hat, sind einige neue Objekte zu entdecken. So können sich Besuchende auf das Alabasterrelief eines unbekannten Bildhauers von 1580 mit der Anbetung der Könige freuen. Es dient als „Ersatz“ für das vom Augsburger Bildhauer Hans Daucher geschaffene Marienrelief von 1520, das zurzeit für die Sonderausstellung „Holbein und die Renaissance im Norden“ an das Städelmuseum Frankfurt und anschließend an das Kunsthistorische Museum Wien ausgeliehen ist. Es stammt aus dem Besitz der Herren von Westernach und ihrer Residenz Schloss Kronburg bei Memmingen.

Neu ist auch ein Winkelmessinstrument aus der Sammlung des Innsbrucker Gelehrten Josef Peter von Zallinger (1730–1805). Dieses diente unter anderem zur Messung der Sonnenhöhe oder einer Turmhöhe, zur Bestimmung von Lagewinkeln und für Entfernungsmessungen. Sein Hersteller war der berühmte Augsburger Mechanicus Georg Friedrich Brander (1713-1783). Das in seltener Vollständigkeit erhaltene Instrument ist eine Dauerleihgabe der Freunde der Kunstsammlungen e.V.

Das sehr gut erhaltene, wohl in Augsburg um 1765 gefertigte Perlmutt- Necessaire schmücken Feingoldverzierungen nach Ornamentvorlagen des Augsburger Kupferstechers und führenden „Rokoko-Designers“ Johann Esaias Nilson (1721-1788). Vergleichbare Necessaiers befinden sich im Metropolitan Museum of Art in New York und im Cleveland Museum of Art.

Ebenfalls ein Neuzugang sind die selten noch erhaltenen Narrenzepter, sogenannte Marotten (spätes 18. Jahrhundert). Sie sind seit dem 16. Jahrhundert als Teil des Karnevalsbrauchs überliefert. Es sind spöttische Gegenstücke eines Herrschaftsstabes, deren Enden als groteske Köpfe gestaltet waren.

Weiterhin zu entdecken: Zwei Türgriffe, als weibliche Fabelwesen gestaltet (um 1570), eine Taufmedaille für Regina Hainhofer (1608), ein Stangenzirkel (ebenfalls von Brander), zwei sechsflammige Girandolen aus einem Tafelservice für Katharina die Große (1780) und das restaurierte Modell der Reichenbachschen Wassermaschine von 1819.

Station der Augsburger Märchenstraße im Viermetzhof

Nach drei Jahren „Auszeit“ zeigt die Regio Augsburg Tourismus GmbH zur Advents- und Weihnachtszeit für Groß und Klein wieder die „Augsburger Märchenstraße” mit verschiedenen Stationen in der Innenstadt. Mit einer Märchenstraßen-Station im Viermetzhof beteiligt sich auch das Maximilianmuseum. Ganz nach dem Motto „Tierischer Winterspaß“ ist „Das Haus der Familie Maus“ bis Weihnachten während der Öffnungszeiten des Viermetzhofes täglich von 10 bis 17 Uhr zu sehen.

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Triggerwarnung: Künstlerische Konferenz zu Krieg, Trauma und KI mit Boris Eldagsen & Tanvir Taolad

Im Rahmen des Kunst-Projekts „Triggerwarnung“, einer künstlerischen Konferenz zu Krieg, Trauma und KI, zeigt Boris Eldagsen seine Arbeit „TRAUMA PORN” in der Neuen Galerie im Höhmannhaus, die er als „experimentelle Installation“ bezeichnet. Das Projekt setzt sich mit den psychologischen Langzeitfolgen des Krieges auseinander. Fotografien aus Nazi-Deutschland und dem Zweiten Weltkrieg dienen ihm dabei als Ausgangsmaterial […]

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William Turner: Die Entdeckung des Lichts

Der zu Lebzeiten berühmte wie verkannte Landschaftsmaler William Turner hat zirka 30.000 Arbeiten hinterlassen. Davon mehr als 500 Ölbilder und zirka 2000 Aquarelle. 40 Gemälde sind nun in einer großartigen Ausstellung im Münchner Lenbachhaus zu sehen: „Turner. Three Horizons“  Von Siegfried Zagler Als die Nachlassverwalter nach seinem Tod 1851 in Turners Atelier eine hohe Zahl […]

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Fairy Queen: Rap und Hiphop im barocken Zauberwald

Wenn Ricardo Fernando seine Finger im Spiel hat, kann man sich auf einen vergnüglichen Abend gefasst machen. Zumindest da, wo es was zu lachen gibt, im „Sommernachtstraum“. Von Halrun Reinholz Die „Semi-Oper“ von Henry Purcell nach dem bekannten Shakespeare-Stück heißt „The Fairy Queen“, weil sie den Fokus auf die Figur der Titania, der Königin im […]

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Neue „Ausstellung“ im Rahmen zur Benefizauktion „Kunst für die Kunst“

Es handelt sich um eine kurze Ausstellung, die am kommenden Donnerstag, 9. November beginnt und am 23. November endet. Denn eigentlich handelt es sich nicht um eine Ausstellung, sondern um die Möglichkeit einer Vorbesichtigung, da bereits am 24. November ab 15 Uhr versteigert werden. Die Benefizauktion findet am Freitag, 24. November, ab 15 Uhr im Café und im Liebertzimmer […]

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Führungen und Veranstaltungen der Kunstsammlungen & Museen Augsburg bis 22. Oktober 2023

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Ausstellung: Bilder und Zeichnungen von Heinz Braun im Holbeinhaus

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