Fusion: AfD „strikt“ dagegen
Die Augsburger AfD hat sich gestern, wie ihr Fraktionschef Thomas Lis bekannt gab, „strikt“ gegen die geplante Fusion zwischen Erdgas Schwaben und Stadtwerke Energie ausgesprochen.
Die Augsburger AfD hat sich gestern, wie ihr Fraktionschef Thomas Lis bekannt gab, „strikt“ gegen die geplante Fusion zwischen Erdgas Schwaben und Stadtwerke Energie ausgesprochen.
Die Grüne Stadtratsfraktion hat veranlasst, dass alle Mitglieder des Stadtrates die Machbarkeitsstudien zur Frage einer möglichen Fusion oder Kooperation zwischen der Energiesparte der Stadtwerke und erdgas schwaben einsehen dürfen und beantragt, dass die Entscheidung über die Zukunft der Stadtwerke vertagt wird. Die SPD hat am heutigen Freitag einen Sonderparteitag zur Fusion verkündet.
Die anstehende Theatersanierung wäre der richtige Zeitpunkt für eine Auseinandersetzung bezüglich der Rolle und der Bedeutung, die ein Stadttheater heute noch für eine Stadtgesellschaft hat. „In den bisherigen Einlassungen dazu übersieht man, dass das Theater nicht der kulturelle Nabel der Stadtgesellschaft ist“, so DAZ-Autor Peter Bommas, der in seinem Aufsatz einen „echten Diskurs“ einfordert.
Zwei SPD-Ortsvereine (Herrenbach und Hochfeld) legten gestern ihre Mitgliederversammlung zusammen und stellten in einer Gartenwirtschaft in den Schrebergärten beim Alten Postweg ein Podium zusammen, das sich aus Bruno Marcon und Frank Mardaus sowie aus Florian Freund und Michael Knuth zusammen setzte. Knapp vierzig Mitglieder besuchten die Informationsveranstaltung, die zu einer Demonstration für die Fusionsgegner avancierte. […]
In der vergangenen Woche gewannen die Gegner der Fusion viel Land. Kurt Gribl und die Bündnisparteien haben der Bürgerinitiative in die Karten gespielt. In der Stadtgesellschaft breitet sich das Unbehagen gegenüber den Fusionsplänen epidemisch aus. Augsburgs Oberbürgermeister und die von ihm geschmiedete Stadtregierung stehen vor einem Scherbenhaufen. Dafür gibt es Gründe.
Der Sprecher der Bürgerinitiative „Augsburger Stadtwerke in Augsburger Bürgerhand“, Bruno Marcon, hat sich auf Anfrage zu den neusten Entwicklungen innerhalb der beiden „Regierungsparteien“ Grüne und SPD zu Wort gemeldet.
Nach ihrem „Sonderparteitag“ am vergangenen Mittwoch hat sich der Augsburger Kreisverband der Grünen gestern Nachmittag gemäß der dort getroffenen Beschlüsse offiziell positioniert. Die SPD sieht inzwischen erhöhten Informationsbedarf und hat sich deshalb nach Informationen der DAZ mit der CSU darauf verständigt, den Fusionsfahrplan nach hinten zu verschieben. Eine mögliche Abstimmung des Augsburger Stadtrats zur Fusion […]
Kommentar von Siegfried Zagler
Die Mitglieder der Augsburger Grünen haben sich gestern Abend nach dreistündiger Debatte gegen die geplante Fusion zwischen Stadtwerke Energie und Erdgas Schwaben ausgesprochen. Mit 24 zu 13 Stimmen (bei einer Enthaltung) sprach sich die Grüne Basis auf einer Stadtversammlung ohne Wenn und Aber gegen eine Fusion aus.
Die Bürgerinitiative „Augsburger Stadtwerke in Augsburger Bürgerhand“ hat am heutigen Nachmittag zwei Sachverhalte zu Protokoll gegeben: Die für Einleitung eines Bürgerentscheids notwendige Anzahl von über 11.000 Unterschriften sei erreicht. Zweitens werde man, um in Sachen Bürgerwillen einen juristischen Weg zu vermeiden, ein zweites Bürgerbegehren mit einer Fragestellung starten, die Oberbürgermeister Kurt Gribl vorgeschlagen hat.