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Sonntag, 11.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Politik

Laschet neuer CDU-Chef

Nach langen Hängepartie steht der neue Vorsitzende der CDU fest. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gewann die Stichwahl gegen Friedrich Merz auf dem digitalen Bundesparteitag am heutigen Samstag.

Armin Laschet und Volker Ullrich (v.l.) Foto: Stephan Reichl

Laschet erhielt 521 der abgegebenen 991 Delegiertenstimmen, Merz 466. Im ersten Durchgang hatte Merz 385 Stimmen erhalten, Laschet 380 und Norbert Röttgen 224, der damit für den 2. Wahlgang ausschied. Das Ergebnis der Online-Abstimmung muss nun noch formal durch eine Briefwahl bestätigt werden.

Laschet sagte nach der Wahl, dass er werde alles tun werde, dass die CDU die bevorstehenden Landtagswahlen erfolgreich bestehe – und dass nach der Bundestagswahl die Union den nächsten Kanzler stelle. Augsburg ist dem neuen CDU-Chef nicht unbekannt. Vor 30 Jahren war er nach seinem Studium auch für ein Augsburger Medienunternehmen tätig. Kurz nach Laschet erster Rede als CDU-Vorsitzender meldete sich der Augsburger CSU-Vorsitzende und MdB Volker Ullrich zu Wort:

„Ich gratuliere Armin Laschet zur Wahl zum Vorsitzenden der CDU. Armin Laschet hat sich in einem langen und spannenden Wettbewerb innerhalb der CDU durchgesetzt. Er schreibt die Erfolgsgeschichte christlich-demokratischer Politik für unser Land weiter und setzt auf das, worauf es gemeinsam ankommt: neue Ideen, Zusammenhalt und Vertrauen! Mit Armin Laschet stehe ich seit Jahren in einem engen Austausch. Zuletzt war der NRW-Ministerpräsident 2019 in Augsburg und dort auch auf meine Einladung hin Gast im CSU-Bezirksvorstand. Ich wünsche dem neuen CDU-Chef viel Kraft und Erfolg für seine Arbeit im Interesse der gesamten Union und unseres Landes.“

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Kunstsammlungen Augsburg: Ölgemälde von Matthäus Günther restauriert zurück

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Böllerverbot auf Privatgrund: Augsburger FDP-Vorstand distanziert sich von Meyers Klage

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Stadtrat verabschiedet Doppelhaushalt 2021/22 mit großer Mehrheit

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Doppelhaushalt 2021/22 findet breite Zustimmung im Finanzausschuss

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Coronakrise: Stadtregierung in der Kritik

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