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Freitag, 09.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Sport

AEV verliert in Berlin

Die Augsburger Panther haben nach großem Kampf bei den Eisbären Berlin mit 2:3 (1:1) (1:1) (0:1) verloren. Die Tore der Augsburger erzielten Sahier Gill (7.) und T.J. Trevelyan (32.). Für Berlin waren Leo Pföderl (15.), Pierre-Cedric Labrie (38.), und Maxim Lapierre (43.) erfolgreich.

 

Unverwüstlich, unersetzbar: Thomas Jordan Trevelyan © Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther haben das letzte Spiel des Jahrzehnts verloren. Bei den Eisbären Berlin zeigte man eine starke Leistung, führte zweimal, aber brachte sich durch einige Unaufmerksamkeiten um den verdienten Lohn. Am Ende unterlag der AEV mit 2:3. Die Treffer für die Panther erzielten Sahir Gill (7.,) und T.J. Trevelyan (32.). Für die Eisbären waren Leo Pföderl (15.), Pierre-Cedric Labrie (38.) und Maxim Lapierre (43.) erfolgreich.

Gill zurück und trifft gleich

Tray Tuomie veränderte sein Team im Vergleich zum deutlichen Sieg in Iserlohn nur auf einer Position. Für den verletzten Mitch Callahn rückte Gill zurück ins Lineup und der Kanadier war es auch, der den AEV in Führung brachte. Nach einem Schuss von Patrick McNeill fälschte Gill noch entscheidend ab und besorgte das 0:1 (7.).

Bis dahin spielten jedoch nur die Hausherren und nahmen Olivier Roy unter Beschuss. Doch Augsburgs Goalie hielt alles, was zu halten war, hatte kurz nach der Führung aber auch Glück, dass Florian Kettemer bei einem Konter nur die Latte traf (8.).

Pföderl gleicht aus

Generell waren die Panther nach dem Gill-Treffer besser im Spiel, aber Berlin gelang dennoch noch im ersten Drittel der Ausgleich: Nach einer tollen Kombination konnte Roy noch entschärfen, aber im dritten Versuch staubte Pföderl zum 1:1 ab (15.).

Der AEV hatte kurz vor der ersten Sirene die Chance auf eine Antwort, aber Drew LeBlanc scheiterte 21 Sekunden vor Drittelende in Überzahl aus kurzer Distanz an Sebastian Dahm im Tor der Hausherren (20.).

Labrie kontert Trevelyans Tor

Das gute späte Powerplay brachte somit zwar keinen Erfolg, gab den Gästen im zweiten Durchgang aber sichtlich Auftrieb, denn plötzlich waren die Panther das aktivere und gefährlichere Team.
Es dauerte jedoch bis zur 32. Minute, bis sich die Fuggerstädter endlich für den Aufwand belohnten.

Bei einem Konter machte es Trevelyan selbst und traf genau ins Kreuzeck zum 1:2.
Doch auch diese Führung konnten die Panther nicht in die Kabine mitnehmen. Mit Ablauf einer Strafe gegen Berlin ließ sich Brady Lamb die Scheibe abluchsen und Labrie traf von der Strafbank kommend auf Zuspiel von von Marcel Noebels zum abermaligen Ausgleich (38.).

Lapierre zum 3:2

Und im dritten Abschnitt wiederholte sich die Geschichte, denn abermals im Powerplay war man zu unaufmerksam und letztlich netzte Lapierre eine Sekunde nach Ablauf des Überzahlspiels des AEV mit einem trockenen Schuss unhaltbar zum 3:2 (43.) ein.

Die Panther waren nicht geschockt, spielten weiter gefällig nach vorne und kamen auch zu Chancen, aber Berlin verteidigte gekonnt und war selbst bei Kontern gefährlich – so traf Jonas Müller beispielweise die Latte (52.).

Noch zwei Auswärtsspiele vor der Brust

Doch den Ton gaben die Gäste an, aber auch ein spätes Überzahlspiel und der zusätzliche Angreifer für Roy brachten keinen Erfolg.

Die Panther belohnten sich damit nicht für eine durchaus ansprechende Leistung, haben aber am Freitag bei den Wolfsburg Grizzlys die nächste Chance auf Punkte. Am Sonntag steht zudem die Partie bei den Straubing Tigers an.

 

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